Sauna - Streicheleinheiten für Körper und Seele
Früheste Kulturen kannten bereits die heilsame Wirkung des Schwitzens. Heute ist Saunabaden beliebter denn je.
Um der Hektik und dem Stress des Alltags und den negativen Umwelteinflüssen zu entfliehen, ist die Sauna das ideale Refugium, in dem man neue Energie tanken kann. Die Seele baumeln lassen...
Die gesundheitlichen Vorteile des Saunabadens sind ebenso vielfältig wie wissenschaftlich bewiesen. Saunen ist eine gute Möglichkeit, seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit positiv zu beeinflussen. Das Prinzip der Sauna beruht auf dem Wechsel des Erhitzens meist in heißtrockener Luft und anschließender Abkühlung. Die gesundheitliche Wirkung auf den gesamten Organismus: Es entspannt, härtet ab, erhöht die Abwehrkräfte gegen Infekte, Herz und Kreislauf werden trainiert, der Stoffwechsel wird angeregt, der Blutdruck wird positiv beeinflusst, durch erhöhte Schweißbildung werden Abfallstoffe ausgeschieden, die Haut wird gereinigt und gestrafft. Das regelmäßige Saunabad - ein Quell der Erholung für Körper und Geist.
Sauna Arten
Im wesentlichen unterscheidet man zwischen zwei Saunaarten. Die klassische trockene finnische Sauna mit Temperaturen von 75°C aufwärts und geringer Luftfeuchtigkeit und die Dampfsauna mit Temperaturen zwischen 45°C bis 60°C, einer Luftfeuchtigkeit von 50-60% kombiniert z.B. mit Licht, Kräutern oder Duftessenzen.
Richtig Saunen & Medizinische Wirkungen
Zwei bis drei Saunagänge genügen völlig, um den Körper zu entspannen und zu stärken. Mehr davon führt schnell zu Erschöpfung. Der erste Saunagang sollte nicht länger als acht bis zehn Minuten dauern, ein Aufguss sollte möglichst am Ende erfolgen. Auf der oberen Bank ist die Hitze am größten und die Luftfeuchte am geringsten; unten ist die Temperatur niedriger, dafür aber die Luftfeuchtigkeit höher. Zu langes Schwitzen auf der unteren Bank belastet stärker das Herz. Anfänger setzen oder legen sich deshalb am besten auf die mittlere Bank. Im Liegen erreicht die Hitze den größten Körperanteil. Allerdings sollte man sich in den letzten Schwitz-Minuten aufrichten und auf eine untere Bank setzen, um den Kreislauf zu stabilisieren. Nach dem Saunagang bringt kurzes Räkeln den Kreislauf wieder in Schwung. Erfahrungsgemäß muss die Haut erst lernen, wie man in der Sauna schwitzt. Wer also beim ersten Saunagang in seinem Leben nicht sofort ins Schwitzen kommt, muss etwas Geduld haben. Nach einigem Training wird die Haut sekundenschnell auf die trockene, heiße Luft reagieren.
Aufguss
Bei einem Aufguss wird entweder klares Wasser oder eine Wasser-Aromaöl-Mischung auf die bis zu 400°C heißen Sauna-Steine (z. B. Granit, Diorit, Peridotit) gegossen. Die aufsteigende feuchte Luft wird durch Wedeln mit einem Handtuch verteilt. Der Wasserdampf erhöht die relative Luftfeuchtigkeit von etwa 10 % auf 30 %. Die erwärmte Haut wird durch den Wasserfilm am Schwitzen und Abkühlen gehindert. So entsteht der Eindruck, als sei die Temperatur in der Sauna stark gestiegen. Werden ätherische Öle beigemischt, verdampfen die wasserlöslichen Inhaltsstoffe durch Übergießen mit siedendem Wasser und ein angenehmer Duft verbreitet sich.
Im eigenen Zuhause eine Sauna?
Was in Finnland häuslicher Standard ist, findet nunmehr auch hierzulande zunehmender Beliebtheit in den eigenen vier Wänden. Die Sauna im Bad, Keller oder im Außenbereich, Viele Standorte sind möglich! Wer sich für eine eigene Sauna entscheidet sollte in jedem Fall den Fachmann zu Rate ziehen. Viele Dinge sind zu beachten wie z.B. Elektroanschluss, Größe und Gestaltung der Kabine, Holzart im Wand- und Liegenbereich, welche Saunaart ( Trocken oder Dampfsauna ) wird bevorzugt, Design und eventuelle Lichteffekte, auf ordentliche Qualität ist zu achten, denn eine Saunakabine sollte i.d.R. ein Leben lang halten.

